Bei einem Skiunfall brach sich Herr P. den Fuss. Trotz einem l√§ngeren Spitalaufenthalt konnte er bereits zwei Monate sp√§ter wieder teilweise seinen Job aufnehmen. Nach einem anstrengenden Tag im Betrieb brach jedoch die Platte in seinem Fuss. Aufgrund gr√∂sserer Komplikationen musste ihn sein Arzt wieder f√ľr 2 bis 3 Monate krankschreiben. Zudem standen zwei grosse Operationen an.

Die Prognose war sehr ungewiss. W√ľrde er wieder ganz gesund werden und seinen Beruf uneingeschr√§nkt aus√ľben k√∂nnen? Herr P. war sehr verunsichert. Ihn plagten grosse Existenz√§ngste: Er hatte eine Familie mit zwei kleinen Kindern und er arbeitete erst seit einem Jahr in diesem Betrieb. W√ľrde ihn sein Arbeitgeber weiter besch√§ftigen?

Er f√ľhlte sich zwar von medizinischer Seite her gut betreut, doch wegen der gesundheitlichen Probleme ‚Äď l√§ngeres Stehen und Gehen bereiteten ihm grosse Probleme ‚Äď musste er mit dem Schlimmsten rechnen. Schnell setzte ich daher gemeinsam mit Herrn P. den Fokus auf die berufliche Neuorientierung und bereitete ihn auf das bevorstehende schwierige Gespr√§ch mit dem Arbeitgeber vor. Ausserdem konnten wir fr√ľhzeitig seine Ressourcen erkennen und neue berufliche M√∂glichkeiten aufzeigen, was Herrn P. beruhigte und sicherer auftreten liess.

Im Gespr√§ch mit dem Arbeitgeber stellte sich heraus, dass eine K√ľndigung unumg√§nglich war. Durch meinen Einsatz konnten jedoch f√ľr den Klienten verbesserte Austrittsmodalit√§ten (Verl√§ngerung K√ľndigungsfrist, gesicherte positive Referenzauskunft, gutes, den Leistungen entsprechendes Zeugnis) ausgehandelt werden. Dies erleichterte Herrn P. den k√ľnftigen Wiedereinstieg und beruhigte das Gewissen seines Arbeitgebers, welcher einem Mitarbeiter mit gesundheitlichen Problemen k√ľndigen musste.

Zudem erarbeiteten wir einen professionell gestalteten Lebenslauf und Musterbewerbungsbriefe. Mit weiteren Tipps zum Bewerbungsprozess und -gespr√§chen war Herr P. bald bereit f√ľr den Arbeitsmarkt. So konnte er sich auf seinen Genesungsprozess k√ľmmern, im Wissen, dass er optimal f√ľr den Arbeitsmarkt vorbereitet war.
Herr P. hat innert kurzer Zeit eine neue Stelle gefunden.

Ich brachte Herrn P. mit zwei Personalvermittlungen aus dem Gastrobereich aus meinem Netzwerk in Kontakt, welche die Bereitschaft zeigten, Quereinsteigern eine Chance zu geben. Herr P. ist heute ein wertvoller Mitarbeiter einer Personalvermittlungsfirma. Die Stelle entspricht seinen Qualifikationen und W√ľnschen.


Weiteres Fallbeispiel

Frau S., 48-jährig, in Partnerschaft, Leiterin Sozialdienst
Mobbing/Burnout: K√ľndigung durch Arbeitgeber und nachfolgender Rechtsstreit mit Arbeitgeber. In Zusammenarbeit mit ihrem gesamten Umfeld und mit mentaler Unterst√ľtzung erkannte Frau S. wieder den Sinn in ihrem Leben.

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Written by: Andreas B. M√ľller